Unfassbar, aber wahr: Mitten in Europa, mitten in Deutschland, mitten in Berlin - in der Hauptstadt unseres Nachbarlandes ist die Sicherheit von jüdischen Sportlern offenbar nicht mehr gewährleistet! Nach dem Überfall von Hamas-Terroristen auf den Staat Israel sieht man sich jedenfalls beim TuS Makkabi Berlin nicht mehr in der Lage, einen sicheren Spiel- und Trainingsbetrieb aufrechtzuerhalten …
So nahe beieinander können Freude und tieftrauriges Entsetzen liegen: Vor wenigen Wochen erst hatte Makkabi Berlin als erster jüdischer Verein Deutschlands in der 1. Runde des DFB-Cups teilgenommen - und nun muss man sich vor Attacken von „Terroristen-Verstehern“ mitten in Deutschland (!) zurückziehen …
„... eine Niederlage für uns alle, eine Niederlage Deutschlands!“
„Dass wir aufgrund einer Eskalation im Nahen Osten einen sicheren Spiel- und Trainingsbetrieb eines jüdischen Vereins nicht mehr aufrechterhalten können, ist eine absolute Niederlage für uns alle, eine Niederlage Deutschlands“, so Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland, gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Immerhin: Vonseiten des Berliner Fußballverbandes gibt es jede Unterstützung, die man Makkabi Berlin angedeihen lassen kann. „Makkabi kam am Samstag mit der Bitte auf uns zu, ihre Spiele in allen Altersklassen abzusagen - dem haben wir natürlich sofort entsprochen“, wird Pressesprecher Janosch Franke von der „Bild“ zitiert.
„Wir tragen als Verband der besonderen Lage in Nahost Rechnung!“
Abgesehen davon, dass auch die anderen Klubs der NOFV-Oberliga Nord (5. Liga) Verständnis für das Aussetzen von Makkabi zeigen, wird der Verband selbst auch von einer für mehrfaches Nicht-Antreten normalerweise auszusprechenden Bestrafung des Klubs Abstand nehmen. „Wir tragen als Verband der besonderen Lage in Nahost Rechnung!“, so Franke.
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