Wertvolle Gaben von Feld und Stall überbrachten heimische Bauern jetzt direkt nach der „Laudes“ (dem Morgengebet) an Österreichs offiziellen Umweltseelsorger in St. Pölten.
Direkt von der Morgenmesse, bei der er eindringlich den Schutz der Schöpfung beschwor, eilte Österreichs offizieller Öko-Bischof Alois Schwarz, der Oberhirte der Diözese St. Pölten, zu seinen bäuerlichen Besuchern. Im sonnengefluteten Bischofsgarten übergaben ihm Bauernbund-Direktor Paul Nemecek und Bäuerin Irene Dangl einen wohlgefüllten Korb mit Gaben von Feld und Hof, um seinen Erntedank-Segen zu erbitten. Speziell Direktvermarkterin und Ab-Hof-Bäuerin Irene Dangl vom „Jagahof“ in Gerersdorf im Bezirk St. Pölten freute die Audienz von Herzen, weil sie die Wertschätzung des Klimaschutz-Seelsorgers für die bäuerliche Arbeit an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr aufzeige.
Für Direktor Paul Nemecek wiederum sind die rund 200 Erntedankfeste, die jetzt landesweit von Bauernbund, Landjugend und „Die Bäuerinnen“ organisiert werden, ein „starkes Zeichen der Gemeinschaft im ländlichen Raum und für die Versorgungssicherheit“. „Unser tägliches Brot und all die anderen Früchte von Feld und Stall sind unendlich kostbar. Es gilt diese Geschenke der Natur in aller Demut vor den Schöpfungsgeheimnissen zu achten“, so Bischof Alois Schwarz.
Bischof kämpft auch gegen Mercosur-Pakt
Deshalb sei es für in heilige Pflicht, gegen den Mercosur-Pakt mit Südamerika aufzutreten und die heimischen Landwirte in ihrem Kampf gegen dieses Freihandelsabkommen zu unterstützen. Wie berichtet, hatte Schwarz vor kurzem in Brüssel mit dem EU-Mandatar und Mostviertler Rinderbauer Alex Bernhuber ein festes Öko-Bündnis geschmiedet.
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