Nach sechs gemeinsamen Jahren gehen Ousmane Dembele und der FC Barcelona seit August getrennte Wege, wobei der Abschied von den Katalanen nicht gerade von Liebesbekenntnissen und herzlichen Umarmungen begleitet vonstattengegangen ist. Barca-Boss Enric Masip konnte sich nun einen Seitenhieb gegen den Franzosen nicht verkneifen.
„Ich war enttäuscht über den Wechsel von Dembele. Jeder muss enttäuscht sein, wie es gelaufen ist. Ich mag gute Spieler, aber ich bevorzuge loyale Spieler. Wenn man beides hat, ist das in Ordnung“, so der Berater und enge Vertraute von Klub-Präsident Joan Laporta gegenüber der spanischen „Sport“-Zeitung. „Dembele hat schon gezeigt, dass es ihm an Verbundenheit mangelt, als er nicht verlängert hat."
„Dann schaut man nicht aufs Geld“
Ihm sei ein Profi, der ihm eine Sieben oder Acht gibt, lieber als einer, der eine Zehn auf den Platz bringt und zwei Tage später für ein besseres Gehalt zu einem anderen Verein wechselt. „Es ist legitim, mehr verdienen zu wollen, aber wenn man sich identifiziert, schaut man nicht auf das Geld und sagt nicht an einem Tag das eine und am nächsten Tag das andere“, so Masip weiter.
Dembele selbst hatte bereits Anfang August ordentlich gegen Barca ausgeteilt. „Ich wollte hierbleiben und Titel gewinnen, aber in einem gesunden Umfeld. Ich werde immer wieder mit Scheiße beworfen, sie wollen mir den Kopf abschlagen“, hatte der Stürmer damals erklärt. Folglich habe er den spanischen Meister dann doch verlassen wollen, er geht nun für Paris Saint-Germain auf Torjagd.
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