Ein Unentschieden, zwei Siege. Nach einem etwas enttäuschenden Start in die neue La-Liga-Saison scheint der FC Barcelona, zurück in die richtige Spur gefunden zu haben. Und dennoch fand Robert Lewandowski kritische Worte gegenüber seinem Trainer Xavi.
In den bislang drei Auftritten gelang dem Polen ein Treffer - für einen Torgaranten seines Kalibers eine magere Ausbeute. Gegenüber der spanischen Zeitung „Mundo Deportivo“ klagte Lewy nun über die Spielausrichtung in der Offensive: „Wir sind Barca und von uns wird nicht nur erwartet, dass wir gewinnen, sondern auch guten Angriffsfußball spielen. In letzter Zeit lief es nicht so, wie es sein sollte, also haben wir darum gekämpft, uns in den Spielen mehr Chancen zu erspielen."
Mehr nach vorne
Nachsatz: „Manchmal spielen wir nicht mit genügend Offensivspielern, ich habe keine Unterstützung.“ Lewandowski wünsche sich, dass mehr Spieler den Weg nach vorne suchen. „Wenn wir Ferran (Torres, Anm.) oder Ansu (Fati, Anm.) sehen, zwei Spieler, die nach vorne gehen, schaffen wir viel mehr Chancen", so der 35-Jährige.
Sowohl Torres (63.) als auch Fati (76.) hatten gegen Villarreal auf die zweite Halbzeit warten müssen, ehe sie auf den Rasen treten durften. Ersterem war in der 68. Minute das Tor zum 3:3 gelungen, ehe Lewandowski die Katalanen drei Minuten später zum Sieg gegen das „Gelbe U-Boot“ schoss. So falsch dürfte der Stürmer mit seiner Analyse wohl nicht liegen ...
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