Als seine „Freundin aus Ghana“ nicht mehr auf Kontaktversuche reagierte und er sich Sorgen machte, erstattete ein Salzburger Pensionist Anzeige bei der Polizei. Zuvor hatte er der vermeintlichen großen Liebe fast 53.000 Euro überwiesen.
Der 66-Jährige lernte die angebliche Frau aus Ghana online kennen. Sie spielte ihm die große Liebe vor und verleitete ihn dazu, ihr immer wieder Geld zu überweisen. Nach 105 Überweisungen von Mai bis Ende August waren die gesamten Ersparnisse des Pensionisten weg - insgesamt fast 53.000 Euro.
Der Pensionist berichtete, dass ihn die „Freundin aus Ghana“ in Salzburg besuchen wollte, dann aber nicht mehr auf seine Kontaktversuche reagierte. Der Mann erstattete Anzeige bei der Polizei, weil er sich Sorgen machte - und nicht, weil er Verdacht schöpfte. Die Beamten fanden heraus, dass der 66-jährige Salzburger die Frau nie getroffen hatte. Die Geschichten waren offensichtlich erfunden, um ihm zur Überweisung des Geldes zu bewegen. Die Ermittlungen nach der Täterschaft laufen.
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