Nicht korrekte Abrechnungen bei Unternehmen und undurchsichtige Kollektivverträge werden ins Visier genommen. Die vida-Gewerkschaft lud zu den Sommergesprächen ein.
Das „vida“-Gewerkschafts-Team in Kärnten ist für Mitglieder aus den unterschiedlichsten Branchen im Einsatz; informiert, berät und unterstützt Arbeitnehmer in allen gewerkschaftlichen Belangen. Bei den Sommergesprächen am Mittwoch waren Vertreter aus den Bereichen Straßen- und Gebäudemanagement, Dienstleistungen und Tourismus sowie Eisenbahn, Gesundheit und Soziales anwesend. Sie gaben einen Überblick über die jeweiligen Branchen.
Wir raten, nicht still zu halten und leise zu sein, sondern für seine Rechte einzustehen. Denn wo kein Kläger, da kein Richter.
Anita Ogris-Lipitsch, vida-Fachexpertin
Experte klärte auf
Florian Klengl, Fachexperte für Tourismus und Gastronomie, klärte über die Wichtigkeit von lückenlosen sowie fairen Kollektivverträgen auf. Oft würden unwissend Verträge unterschrieben, bei denen klein gedruckte Klauseln fatale Folgen hätten. Klengl weiter: „Besonders bemerkbar macht sich die Drop-Out-Quote der Lehrlinge in der Gastro, die bei 28 Prozent liegt. Der Anteil der ausländischen Lehrlinge steigt da enorm“.
Stark hervorgehoben wird von vida, dass vor allem die Schaffung von Betriebsräten eklatant wichtig sei, um vorab viel abfangen zu können, noch bevor irgendwelche „Glutnester entstehen“. Auch der Ausbau von S-Bahn-Strecken ist Thema. Hier werden etwa halbstündlicher Einsatz und angepasste Abfahrts- und Ankunftszeiten gefordert.
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