Nix wie los

Sanfte, sonnige Gipfeltour auf das Sonntagsköpfl

Tirol
21.07.2023 19:00

Im Winter beliebt bei den Skitourengehern ist der unschwierig zu erreichende Gipfel über Hochfügen. In den heißen Sommermonaten ist er ein Ziel für Jung und Alt.

Bezeichnet leitet gleich neben dem Parkplatz ein breiter Fahrweg durch die Wiesen im Skigebiet empor. Die Route bringt uns zu den Gebäuden der Lamarkalm (Niederleger). In der kleinen Siedlung nimmt man nach der ersten Hütte rechts den Fahrweg (nur Markierung), der in der Folge weiter im freien Gelände die Flanke ansteigend auswärts zieht.

Eine Steigabzweigung zum Sonntagsköpfl rechter Hand wird ignoriert, man bleibt auf dem Fahrweg, der jetzt in Serpentinen (und kurz im Wald) empor leitet. Er dreht in der Folge praktisch um und steigt gemütlich an zum Mittelleger der Lamarkalm. Hier beginnt nach dem ersten Stall rechts der Steig zu unserem Ziel.

Viel freies Gelände
Dieser leitet zunächst über einem kleinen Tal und mit direktem Blick zum Gilfert in einem Wiesenhang auf- bzw. einwärts. Er zieht in der Folge direkt in das Tal zum idyllischen Bach und entlang des Bachs an den Beginn des steilen Gipfelhangs – alles im freien Gelände.

In Serpentinen geht es fortan knackig empor, zuletzt blühten hier unzählige Almrosen. Plötzlich zeigen sich im Süden die Zillertaler Eisriesen, der Blick ins Karwendel lässt erahnen, dass wir bald am Gipfel stehen.

Fakten

  • Talort: Hochfügen (1474 Meter)
  • Ausgangspunkt: gebührenpflichtiger Parkplatz in Hochfügen westlich der Straße bei der Tafel „Skitourenroute Pfaffenbühel“; Auffahrt von Fügen (12 Kilometer)
  • Strecke: Fahrweg, Steig
  • Anforderung: Kondition, Ausdauer; Tour verläuft überwiegend im sonnigen, freien Gelände - daher früh starten!
  • Ausrüstung: festes Schuhwerk, Stöcke
  • Kinder: ab 2 Jahren
  • Mountainbuggy: nein
  • Einkehrmöglichkeit: keine entlang der Route; Einkehrmöglichkeiten in Hochfügen
  • Öffis: Bus bzw. Zillertalbahn vom Bahnhof Jenbach nach Fügen; Bus von Fügen nach Hochfügen
  • Höhenunterschied: rund 770 Hm
  • Länge: gut fünf km Ausgangspunkt - Gipfel
  • Gehzeit: rund 2 1/4 bzw. 2 Std. Auf- bzw. Abstieg

Tatsächlich gelangt man zum Schluss in wenigen Schritten über einen Wiesengrat zum höchsten Punkt (2244 m). Im Süden liegen die Gletscher auf dem Präsentierteller, gegenüber lässt sich die Kapelle am Kellerjoch erkennen. Nach Rast und Panoramagenuss geht es entlang der Aufstiegsroute zurück nach Hochfügen.

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