Der Große Preis der Niederlande wird am Sonntag ohne Marc Marquez über die Bühne gehen. Nach seinem enttäuschenden Quali- und Sprintergebnis ließ der Spanier seinem Frust freien Lauf, sprach vom „schlimmsten Moment seiner Karriere“. Das Rennen wird er offiziell aufgrund seiner angeknacksten Rippe auslassen.
Es läuft einfach nicht für Marc Marquez. Dass es der achtfache Weltmeister in die Punkte schafft, ist mittlerweile zur Seltenheit geworden, ein Ausfall jagt den nächsten. Doppelt bitter wird es allerdings, wenn man es nicht einmal mehr ins Q2 schafft. In Assen musste Marquez im Q1 den Motor starten, stürzte dann knapp vor Ende, nachdem er unaufmerksam in Vordermann Enea Bastianini gekracht war. Von Platz 17 aus ging es für den Spanier in den Sprint, auf diesem Rang überquerte er dann auch die Ziellinie.
Einfacher Weg kommt nicht infrage
„Abgesehen von der Verletzung ist das der schlimmste Moment meiner sportlichen Karriere“, resümierte ein enttäuschter Marquez folglich am Samstagabend. Dennoch wolle er den Kopf nicht hängenlassen. „Eine Niederlage ist einfach, aber ich werde nie den einfachen Weg wählen.“
Umso überraschender kam am Sonntagmorgen die Meldung, Marquez werde zum Großen Preis nicht an den Start gehen. Als Grund wurde die angeknackste Rippe des 30-Jährigen genannt. Für den Honda-Piloten geht es somit in die Sommerpause, in der es für ihn wohl in allererster Linie darum gehen wird, das Mindset zu stärken, um als der Marc Marquez, den die MotoGP-Welt kennt und liebt, zurückzukehren.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.