27.11.2011 21:22 |

Eishockey-Liga

Leader Linz verliert in Zagreb, Siege für Caps und Bullen

Medvescak Zagreb hat am Sonntag in der 26. Runde der EBEL seine Hochform einmal mehr bestätigt. Die Kroaten besiegten Tabellenführer Black Wings Linz mit 5:4 nach Penaltyschießen und holten im November damit aus neun Spielen acht Siege. Die Vienna Capitals siegten daheim gegen Znojmo mit 4:1, Red Bull Salzburg gewann bei Ljubljana 6:5 n.V. Der VSV fegte Jesenice mit 6:0 vom Eis, für den KAC setzte es mit einem 1:3 bei Fehervar die dritte Niederlage in Folge.

Zagreb - Black Wings Linz 5:4 n.P.
Frank Banham verwertete den entscheidenden Penalty und machte damit das erfolgreiche Comeback der Zagreber "Bären" perfekt. Denn die Black Wings waren durch Treffer von Brian Lebler (13.), Gregor Baumgartner (16.) und Pat Leahy (18./PP) mit einer 3:0-Führung in die erste Pause gegangen.

Doch die Kroaten schafften im Mitteldrittel den Ausgleich, Kostovic brachte die Gastgeber im Schlussdrittel sogar in Führung (46.). Die währte dank Lebler nur 52 Sekunden. Doch im Penaltyschießen hatten die Kroaten das bessere Ende für sich.

Vienna Capitals - Znojmo 4:1
Die Capitals feierten den fünften Heimsieg in Folge. Vor dem Spiel wurde Capitals-Stürmer Harald Ofner, der seine Karriere vor wenigen Tagen aus beruflichen Gründen beendet hatte, von Präsident Hans Schmid für 130 Spiele (53 Punkte) im Dress der Wiener geehrt.

Die Hauptstädter waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, trotzdem gelang Lupaschuk erst 49 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels im Powerplay der verdiente Führungstreffer. Im zweiten Abschnitt stellten die Wiener schließlich durch Tore von Robinson (27.), Gunnarsson (34.) und Fortier (38.) die Weichen endgültig auf Sieg. Den Ehrentreffer für Znoijmo erzielte Peter Prucher zwei Minuten vor dem Ende.

Fehervar - KAC 3:1
Der in der EBEL auf Tabellenplatz fünf abgerutschte KAC hat in Szekesfehervar 1:3 verloren und damit die dritte Niederlage in Folge kassiert. Auswärts ist der Rekordmeister seit bereits vier Spielen sieglos.

Die siebentplatzierten Ungarn schossen im ersten Drittel durch Sofron (7.) und Ryan (13.) eine Zweitore-Führung heraus. Diese verteidigten sie bis fünf Minuten vor dem Ende. Die Klagenfurter schöpften mit dem Anschlusstreffer durch Hundertpfund (55.) noch einmal kurz Hoffnung, eine Minute später entschied Vas mit einem Überzahltreffer die Partie aber zugunsten der zuvor vier Spiele sieglos gebliebenen Ungarn.

VSV - Jesenice 6:0
Der VSV hat seine Heimerfolgsserie auch gegen Schlusslicht Jesenice fortgesetzt und ist dabei zum vierten Mal in Folge sogar ohne Gegentreffer geblieben. Der Tabellenvorletzte fertigte die Slowenen mit 6:0 ab und feierte vor eigenem Publikum den bereits fünften Sieg en suite (Torverhältnis 24:1).

Die Villacher starteten vor 3.300 Zuschauern fulminant. Nach eineinhalb Minuten rettete für Jesenice noch die Stange, kurz darauf sorgte Kevin Mitchell (3.) im 5:3-Powerplay aber für das 1:0. Bald darauf war das Pulver der Gastgeber vorerst aber verschossen. Die Slowenen drückten auf den Ausgleich, mehr als ein Lattenschuss gelang ihnen aber nicht.

Im Mitteldrittel übernahm wieder der VSV das Kommando. Shayne Toporowski (26.) und Tomaz Razingar (30.) mit einem Powerplaytreffer nach Zuspiel von Toporowski sorgten binnen vier Minuten für klare Verhältnisse. Mit dem zweiten Tor von Mitchell (35.) war die Vorentscheidung endgültig gefallen. In der Schlussphase erhöhten Razingar (53.) in Unterzahl und Kyle Wanvig (55.) noch auf 6:0.

Olimpija Ljubljana - Red Bull Salzburg 5:6 n.V.
Red Bull Salzburg bleibt weiter solo der erste Verfolger von Tabellenführer Black Wings Linz. Der Titelverteidiger gewann bei Olimpija Ljubljana mit 6:5 nach Verlängerung und feierte damit den fünften Sieg in Folge.

Salzburg ist seit einer 2:3-Niederlage nach Verlängerung im Laibacher Tivoli am 6. November ungeschlagen. Diesmal hatten sie in Slowenien das bessere Ende für sich, wenngleich sie hart zu kämpfen hatten. Die Roten Bullen gingen viermal in Führung, doch viermal gelang Olimpija der Ausgleich. Doch nach 24 Sekunden der Verlängerung sorgte Daniel Welser für die Entscheidung.

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