Aber der Kapitän hielt auf den letzten Einkauf von Trainer Peter Pacult und Sportchef Alfred Hörtnagl, den ihnen sein Trainer bei Wiener Neustadt, Peter Schöttel, ans Herz gelegt hatte, bevor er wusste, dass er nach Hütteldorf zurückkehrt, große Stücke. Während des Rapid-Tiefs prophezeite Hofmann stets: "Wenn Guido fit ist, sieht die Welt anders aus." Das erste Meisterschaftsspiel nach drei Monaten Pause wegen Verletzung von Patellasehne und Schienbeinkopf endete aber negativ. Seine Abwehr führte zu einem Handselfer, der das 3:4 bei Admira besiegelte. Zuvor hatte er das 3:3 vorbereitet.
Erstmals traf er für Rapid bei seiner Premiere als einzige Spitze im Derby bei der Austria, erstmals im Hanappi-Stadion gleich dreimal gegen Salzburg. Einmal als Spitze, zweimal als Mittelfeldspieler: "Auf welcher Offensivposition ich spiele, ist mir eigentlich egal", lachte er nachher im Kabinengang über das ganze Gesicht. Die Nummer 30 als neuer grün-weißer Trumpf: "Er und Prager tun unserem Spiel gut", analysierte Schöttel. Dass Burgstaller ihn als seinen Lieblingstrainer bezeichnete, kommentierte Schöttel lakonisch: "Na, was soll er denn jetzt schon anderes sagen?"
Viele Stärken und nur eine Schwäche
Schöttel fielen sechs große Stärken Burgstallers ein: "Er ist jung, schnell, technisch gut, hat keine Angst, will immer gewinnen, kann den Ball halten." Sonntag kam seine siebente dazu – erstmals Knipser. Die Schwäche des Senkrechtstarters wusste er aber auch sofort. Mitunter wird Burgstaller zum Bruder Leichtfuß: "Da muss man ihn einbremsen und herunterholen. Bisher ist mir das immer gelungen." Wenn Burgstaller so weitermacht, dann ist er nicht aufzuhalten, wird er garantiert Rapids nächster Teamspieler. Typen für alle Offensivpositionen sind bei jedem Trainer sehr gefragt.








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