Auch wenn er noch ein Kind ist, gilt ein 13-jähriger Linzer als eines der größten Motorsport-Talente der Welt. Weshalb es kein Zufall ist, dass Niklas Schaufler für das Kart-Team von Formel-1-Star Fernando Alonso fährt. Dem Platz 5 beim EM-Auftakt in Valencia aber zu wenig war, wie der Knirps auf Facebook selbstkritisch wie entschuldigend zugibt. Und nun in Tscehchien liefern soll . . .
Der Motorsport ist nicht nur brutal schnell, sondern selbst zu seinen Zukunftshoffnungen gnadenlos brutal . . .
Siehe Niklas Schaufler. Der beim ersten EM-Saisonlauf im Kartodromo Internacional Lucas Guerrero von Valencia wieder einmal in die Weltspitze gerast war, was aber immer noch zu weit hinten gewesen ist. Weshalb der Knirps danach auf Facebook entschuldigend schrieb: „Die Medaille für den Finaleinzug der besten 36 Piloten war natürlich nicht nur für mich, sondern auch für das Team zu wenig. Einen Podestplatz vergab ich in den ersten 4 Runden, in denen mir zwei kleine Fehler unterliefen. Ich beendete das Finale als Gesamt-Fünfter von 83 Piloten“
Fünfter von 83 Piloten!
Und trotzdem gestand nach dem Rennen auch Niklas Vater Daniel: „Das Team hatte sich einen Podestplatz erhofft!“
Wobei „das Team“ nicht irgendein Team ist. Es ist das von Formel-1-Star Fernando Alonso, für das der kleine Linzer mit dem großen Gasfuß seit dem Vorjahr fährt. Was jedoch nicht nur Anerkennung, Wertschätzung und Unterstützung bedeutet, sondern für Klein-Niklas auch Druck, Druck und nochmals Druck. Obwohl er mit 13 noch ein Kind ist.
Schon Donnerstag begann das neue Rennwochenende
Weshalb Schaufler in der Europameisterschaft schon Druck hat. Und damit schon ab Donnerstag beim Qualifying für den „Champions-of-Futures“-Lauf im tschechischen Trinec, wo ja am Wochenende darauf das zweite EM-Saisonevent steigt. Und bei dem soll Niklas dann ein (noch) besseres Ergebnis abliefern als beim Auftakt in Valencia.
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