Arsenal hat den Einzug in das Endspiel der Frauen-Champions-League nicht geschafft. Die Londonerinnen mit Manuela Zinsberger im Tor und der verletzt ausgeschiedenen Rechtsverteidigerin Laura Wienroither mussten sich VfL Wolfsburg am Montag vor Heimpublikum 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben. Nach regulärer Spielzeit war es 2:2 gestanden, auch das Halbfinal-Hinspiel in Deutschland hatte mit 2:2 geendet.
Arsenal ging vor der englischen Frauen-Klubrekordkulisse von 60.000 Fans durch Stürmerin Stine Blackstenius (11.) in Führung. Die Wolfsburgerinnen glichen noch vor der Pause durch Jill Roord (41.) aus. Rund eine Viertelstunde nach Wiederbeginn griff Zinsberger ein zweites Mal hinter sich, VfL-Kapitänin Alexandra Popp (58.) traf per Kopf.
Wenig später kam Wienroither ins Spiel, sie musste aber nach nicht einmal 20 Minuten mit einer vermutlich schweren Verletzung am linken Knie vom Feld getragen werden. Während ihrer kurzen Einsatzzeit gelang Jen Beattie (75.) das 2:2. Die Entscheidung in der 119. Minute besorgte Pauline Bremer nach einem Fehler der Arsenal-Abwehr, unmittelbar davor hatten die Engländerinnen bei einem Lattenschuss Pech gehabt.
Im Finale am 3. Juni in Eindhoven trifft der zweimalige CL-Sieger Wolfsburg auf den FC Barcelona. Die zum dritten Mal in Serie im Finale stehenden Spanierinnen hatten in der Vorwoche Chelsea ausgeschaltet.
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