Über acht Kilo „Gras“

Steirer fasst Haftstrafe für Cannabis-Plantage aus

Steiermark
24.04.2023 16:49

Ein 37-jähriger Steirer soll über zwölf Jahre hinweg Cannabis in seinem Keller angebaut haben. Einen Teil der Ernte hat er selbst geraucht, um gut 16.000 Euro hat er sein „Gras“ aber auch verkauft. Am Montag wurde der studierte Jurist am Grazer Straflandesgericht zu acht Monaten unbedingter Haft verurteilt (nicht rechtskräftig). 

Wäre er in seinem Leben einmal anders abgebogen, wäre ein 37-Jähriger aus Graz-Umgebung vielleicht in anderer Funktion im Gerichtssaal gesessen. Ein Jus-Studium hat der Mann - bis auf die Diplomarbeit - nämlich in der Tasche.

Am Montag musste er sich aber als Angeklagter wegen Suchtgifthandels verantworten. Über rund zwölf Jahre hinweg soll der Steirer in seinem Keller eine Hanfplantage betrieben und daraus mindestens 8,4 Kilo Cannabis gewonnen haben. Einiges für den Eigenbedarf, rund ein bis zwei Gramm habe er täglich selbst geraucht.

1,6 Kilo Marihuana verkauft
Doch etwa 1,6 Kilo hat der „Fast-Jurist“ an Freunde und Bekannte verkauft und damit 16.000 Euro lukriert. „Anfang 2021 bin ich zu meinem Opa gezogen, um ihn zu pflegen, und habe selbst aufgehört zu rauchen. Ich hatte aber noch einiges übrig und habe angefangen zu verkaufen“, so der 37-Jährige.

Nicht rechtskräftiges Urteil: 24 Monate Haft, acht davon unbedingt - mit guten Karten für die Bewilligung einer Fußfessel.

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