Alle Hebel setzt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil in Bewegung, um den Bildungsstandort Burgenland zu fördern. Das Joseph-Haydn-Konservatorium trägt seinen Teil dazu bei. Der Meister wird akademisch: Der Grundstein für die erste Privathochschule im Namen des großen Komponisten ist gelegt.
In höchsten Tönen gelobt wird das Eisenstädter Joseph-Haydn-Konservatorium ohnehin in Fachkreisen. Im Oktober steigt die Talentschmiede noch dazu zur ersten Privathochschule für Musik im Burgenland auf, die Top-Adresse wird dann erst die zweite dieser Art in ganz Österreich sein.
Mehr als 280 Studierende
Für den klangvollen Quantensprung hatte sich Landeshauptmann Hans Peter Doskozil voll eingesetzt, um den Bildungsstandort Burgenland zu stärken. Das Haus muss entsprechend erweitert werden. Für künftig mehr als 280 Studierende sind unter anderem Unterrichtsräume erforderlich. Ein neuer Konzertsaal darf ebenfalls nicht fehlen.
Mit dem Baustart schaffen wir jetzt die räumlichen Voraussetzungen für einen effizienten Studienbetrieb. 4,5 Millionen Euro werden investiert.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil
Nun herrscht Hochbetrieb
Beim offiziellen Start der Arbeiten am Donnerstag enthüllte der Landeshauptmann per Joystick die Bautafel. Großen Wert legten die Planer auf Nachhaltigkeit. „Für 420 Quadratmeter, die zusätzlich nötig sind, wird das bestehende Gebäude aufgestockt, kein Quadratmeter Boden muss extra versiegelt werden“, betont Haydn-Kons-Geschäftsführer Franz Steindl.
„Der Altbestand wird klimatechnisch und akustisch durch den Einbau von Holz- oder Dekorböden auf den neuesten Stand gebracht“, ergänzt Direktor Gerhard Krammer. Im Schnitt sind 30 Arbeiter auf der Baustelle beschäftigt, in Spitzenzeiten bis zu 80. Die Fertigstellung ist für Februar 2024 vorgesehen.
Hohe Qualität der Ausbildung
Den Betrieb nimmt die Privathochschule schon im Oktober auf. 66 Mitarbeiter werden tätig sein. „Wir kooperieren mit 17 internationalen Organisationen“, sagt Krammer. Die Studiengebühren machen für Musiker aus EU-Ländern 300 Euro aus, für Studierende aus Nicht-EU-Ländern 730 Euro pro Semester.
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