Am Sonntag steigt der Grand Prix von Texas, die Vorfreude der MotoGP-Piloten hält sich allerdings in Grenzen. Der Belag am Circuit of The Americas sorgt für großen Ärger im Fahrerlager.
„Der Belag ist ein Desaster. Wir hatten schon letztes Jahr mit der Safety Commission ein Meeting und der DORNA und klar kommuniziert, dass wir hier so nicht weiterfahren können. Aber nichts ist passiert. Es ist sogar eher noch schlimmer geworden“, zitiert „Speedweek.com“ etwa Luca Marini, der im ersten Rennen dennoch zur Bestzeit raste.
Auch der amtierende Weltmeister Francesco Bagnaia fand wenig positive Worte über die Bedingungen. „Wir haben hier vier unterschiedliche Asphalt-Typen auf einer Strecke. Im Trockenen kannst du recht gut damit umgehen, im Nassen wäre es aber schwieriger. Schon im Trockenen spürst du beim Anbremsen vor Kurve 1, wo sie die Streckenoberfläche abgekratzt haben, dass das Vorderrad blockiert. Im Nassen verstärken sich diese Dinge“, so der Italiener.
„Nicht normal“
Er werde sich deshalb mit der Safety Commision beschweren. „Vier unterschiedliche Streckenbeläge auf einer Piste sind aus meiner Sicht nicht normal“, erklärt Bagnaia, der nach seinem Ausrutscher in Argentinien zurück auf die Siegerstraße will.
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