Auf Alexander Zverevs Vorwurf, Daniil Medwedew spiele mit unfairen Mitteln, folgte nun der Konter des Russen. „Schau in den Spiegel“, so der 27-Jährige auf einer Pressekonferenz.
Was war geschehen? Im Achtelfinalduell der Monte Carlo Masters entfernte der Russe beim Stand von 5:4 für Zverev im zweiten Satz den Netzpfosten, beim Stand von 4:3 im dritten Satz für Zverev nahm der Russe dann eine Toilettenpause, obwohl ihm gar keine mehr zustand.
„Er versucht, alles zu tun, wenn er hinten liegt. Darüber bin ich einfach extrem enttäuscht als Sportler“, ärgerte sich Zverev im Anschluss an die Partie, die der Deutsche letztlich mit 6:3, 5:7 und 6:7 verlor. Sein Gegner sei „einer der unfairsten Spieler der Welt".
„Lebt in seiner eigenen Welt“
Medwedew sieht das anders: „Es stand 40:0 für mich. Ich gehe auf die Toilette, ich verliere die nächsten zwei Games, er serviert für das Match und behauptet, ich gehe auf die Toilette, damit er schlechter spielt.“ Zverev lebe in seiner eigenen Welt. „Wenn Sascha verliert, können wir vielleicht 25 Interviews von ihm finden, in denen er einige seltsame Dinge sagt. Wenn er sagt, dass jemand unfair spielt, denke ich mir ‚okay, toll. Schau doch mal in den Spiegel.‘“










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