Almanac Palais Vienna

Neues Hotel will mit Wiener Charme punkten

Wien ist leiwand
26.03.2023 12:43

Vor Kurzem war es endlich so weit und in Wien hat ein neues Hotel mit spannendem Konzept, das Almanac Palais Vienna, seine Pforten geöffnet. Das exklusive Hotel am Parkring heißt ab sofort seine Gäste in der Bundeshauptstadt willkommen. Aber auch alle Wienerinnen und Wiener sind herzlich eingeladen, das umfangreiche Angebot des Almanac Palais Vienna als neuen Hotspot zu entdecken, wie das Hotel wissen lässt.

Das Almanac Palais Vienna befindet sich in den ehemaligen Palais Henckel von Donnersmarck und Palais Leitenberger direkt an der Ringstraße und gegenüber dem Stadtpark. Mit einem Twist aus historischer Architektur, modernem Design und der zeitgenössischen Kunst will das neue Hotel den berühmten Wiener Charme widerspiegeln. Bis Ende 2013 hatten die beiden Häuser das Radisson Blu Palais Hotel beherbergt. Ein Jahrzehnt später wird den Gebäuden nun neues Leben eingehaucht.

(Bild: ©Marion Payr)

Zur Auswahl stehen Reisenden insgesamt 31 Zimmer und 80 Suiten, die zeitgenössisches Interior Design mit der imperialen Geschichte der beiden historischen Stadtpalais verbinden. Die Park Suite beispielsweise bietet einen Blick auf Wiens berühmten Stadtpark, als weitere Highlights gelten die Duplex Suite mit Galeriecharakter und zwei, durch eine stilvolle Treppe verbundenen Etagen oder die 2-Bedroom Suite, die über zwei getrennte Schlaf- und Badezimmer verfügt und daher besonders für reisefreudige Familien geeignet ist.

(Bild: ©Marion Payr)
(Bild: ©Marion Payr)
(Bild: ©Marion Payr)
(Bild: ©Marion Payr)
(Bild: ©Marion Payr)

Wiener Kaffeehauskultur und Wochenmärkte
Untrennbar auch mit Wien verbunden: die traditionelle Kaffeehauskultur. Dessen sind sich auch die Betreiber des Almanac Palais Vienna bewusst. So können Gäste genussvoll ihren Wien-Tag im Restaurant Donnersmarkt mit einem frisch zubereiteten und persönlich servierten à la carte Frühstück starten im Elias Coffee Shop mit Barista-Kaffee starten.

Inspiriert von der Tradition Wiener Wochenmärkte sowie als Hommage an die Familiengeschichte des ehemaligen Henkel von Donnersmarck Palais verwöhnt das Restaurant Donnersmarkt außerdem mit alpiner „Plantforward-Küche“. Dabei gibt frisches regionales wie saisonales Gemüse aus den alpinen Ländern den Ton an, während Fleisch und Fisch zur „köstlichen Nebensache“ werden, heißt es zum Opening in einer Aussendung.

Donnersmarkt Restaurant (Bild: ©Marion Payr)
Donnersmarkt Restaurant
Elias Coffee Shop (Bild: ©Marion Payr)
Elias Coffee Shop
(Bild: ©Marion Payr)
(Bild: ©Marion Payr)

Die Speisekarte, die liebevoll von Küchenchef Andreas Mahl zusammengestellt wurde, ist reich an regionalen, raffinierten Kreationen - vom Land, aus dem Wasser oder vom Feld. Der lange, einladende Tisch in der Restaurantmitte fördert nicht nur das gesellige „Beisammensein“, sondern auch das international beliebte Kulinarik-Genusskonzept des Foodsharings. 

Erholungssuchende können sich indessen im Spa im luxuriösen Ambiente eines City Palais mit herrlichem Pool wohltuendem Steam-Room, Jacuzzi oder Sauna verwöhnen lassen. 

Der Elias Coffee Shop hat ab dem 15. März von 7.30 Uhr bis 15 Uhr geöffnet. Reservierungen im Restaurant Donnersmarkt sind für Casual Dining seit dem 21.03. möglich. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Samstag von 18 Uhr bis 22 Uhr. Da das neue Hotel am Parkring in den kommenden Wochen Schritt für Schritt fertiggestellt wird, werden einige Bereiche und Facilities erst zu einem späteren Zeitpunkt in vollem Umfang erlebbar sein.

(Bild: ©Marion Payr)

Geschichte der Paläste

Palais Henckel von Donnersmarck - Parkring 14
Bauherr des Palais am Parkring 14 war der Industrielle Hugo Henckel von Donnersmarck, der es als Geschenk für seine zweite Frau Laura, geboren als Gräfin Kaszongi, in den Jahren 1871/1872, bauen ließ. Das Palais wurde von den berühmten Wiener Palais Architekten August Schwendenwein und Johann Romano entworfen. Die großen hölzernen Vorder- und Hintertüren wurden geöffnet und ermöglichten es den Pferdekutschen, die Gäste direkt vor den Haupteingang des Gebäudes zu bringen.

In dem Palais wohnte danach einige Zeit Graf Edmund Zichy (Wien 1811 bis 1894 Wien), der eine bedeutende Persönlichkeit der Ringstraßengesellschaft und Förderer von Kunst und Wissenschaft war. In seiner Wohnung waren große Teppiche, die er selbst entwarf. Bekannt war vor allem die Sammlung indischer und chinesischer Bronzen. Im Jahr 1906 wurde das Palais, nachdem Gräfin Zichy verstorben war, an den Grafen Mir verkauft. Am Giebel ist noch das Monogramm M in der Grafenkrone sichtbar. Als der Graf starb, verkaufte es seine Witwe 1917 an Alberto Marquis de Hohenkubin, der das Haus aber nur selten bewohnte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Haus geplündert und beschädigt und im Jahr 1975 an die Erben des 1972 verstorbenen Marquis weitergegeben. Zu dieser Zeit stand das Haus aber bereits leer. Die Erben verkauften es zwei Jahre später an die Gemeinde Wien und in den Jahren 1983 bis 1985 wurde es vom Architekturbüro Pfeffer Consult in ein Hotel umgebaut. Gemeinsam mit dem benachbarten Palais Leitenberger beherbergten beide Häuser bis Ende 2013 das Radisson Blu Palais Hotel.

Palais Leitenberger - Parkring 16
Das Palais Leitenberger ist ein 1871/72 in Wien im Auftrag von Freiherr Friedrich Franz Josef von Leitenberger (1837-1899), Ehrenpräsident des Verbandes der Baumwollindustriellen, errichtetes Ringstraßenpalais und wurde von Architekt Ludwig Zettl erbaut, der eigentlich besonders berühmt für seine Spitalsbauten war. Es stellt eines der letzten original erhaltenen Palais aus der Zeit des Historismus dar. Teile der Prunkräume, die heute für die Gäste des Almanac Palais Vienna als Meetingräume dienen, wurden früher von Adelsfamilie als Wohnraum genutzt.

Als Helene von Leitenberger im Alter von 89 Jahren im Jahr 1932 verstorben war, hatte sie ihren Gatten und ihren Sohn bei weitem überlebt und residierte weiterhin in der prunkvollen Umgebung ihres Palais ohne den prächtigen Rahmen zu verändern: repräsentative Möbel, schweren Stoffvorhänge, Etageren, Nippes, Spiegel, Kristallluster und Bric-a-brac-Gegenstände. Mit Ausnahme der Gemälde, die fast durchwegs von Wiener oder deutschen Malern entworfen wurden, stammt das meiste aus Paris. Auch unter den Marmorarbeiten und Porzellanen findet sich viel Wertvolles sowie unter den Gemälden, hier sind besonders die Werke von Makart und Gabriel Max, sowie von Heinrich Lossow, dessen bekannte Rokokobilder im München der Siebziger- und Achtziger-jahre hochgeschätzt waren. Der Nachlass von Baronin Helene Leitenberger wurde 1933 versteigert.

Das Gebäude geriet im Lauf der Jahrzehnte aber in immer schlechteren Zustand. Zuletzt stand das Gebäude zum größten Teil leer. Die Sternparkettböden waren verrottet, Massivholztüren lackiert, Bilder übermalt. In den Jahren 1991 bis 1993 wurde das Palais Leitenberger im Zuge der Restaurierungsarbeiten vom neuen Pächter Radisson SAS originalgetreu restauriert und mit dem benachbarten Palais Henckel von Donnersmarck baulich verbunden. Bis 2013 befand sich ein Hotel in den beiden Palais.

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