ACSL-Champion souverän

Hegemoniale Vorführung – Emps siegreich über JKU

ACSL
08.03.2023 08:14
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Der Erfolgslauf bleibt ungebrochen! Mit einem stolzen 73:32 konnten sich die Uni Wien Emperors am vergangenen Gameday in einer prallvollen Wiener Stadthalle gegen ihre Kontrahenten aus Linz, die JKU Astros, durchsetzen und ihre Vormachtstellung in der ACSL-Basketballliga zementieren. Auch Emps-Coach Mohamed El Dib zeigt sich nach dieser Machtdemonstration zufrieden, gleichwohl er Verbesserungsbedarf sieht.

„Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit dem Sieg, phasenweise haben wir richtig stark gespielt“, resümiert El Dib die Partie, „allerdings sind wir in zu viele 1 gegen 1 Duelle gegangen, worunter unser Spiel als Team zu leiden hatte.“ Die Fans der Uni Wien Emperos haben definitiv nicht zu leiden, denn ihre Jungs konnten sich nach einer meisterlichen Saison Platz 1 sichern und sind für die Final Four am 11. März bestens gewappnet.

Teambasketball das große Ziel
Trotz vermeintlicher taktischer Schwächen, wie überambitioniertem Individualspiel, können die Emperos dennoch in den meisten Fällen den Platz als Sieger verlassen, was Coach El Dib sehr zu schätzen weiß: „Wir haben einfach das unglaubliche Privileg, dass jeder von uns Werfen und Basketballspielen kann, das gibt’s echt nicht oft.“

Was daran auszusetzen sei? „Bei unseren heurigen Niederlagen unternahmen wir viel zu viele Individualaktionen und gerieten somit unter Zugzwang. Wir müssen stets das Ziel haben, den Ball zu bewegen und auf die nächste freie Position zu schauen. Einfach unser Spiel als Team durchzuziehen!“

Königliches „Menü“
Mit nur zwei Niederlagen sind die Uni Wien Emperors definitiv der Tonangeber der diesjährigen Season. Dennoch geht der Letztjahreschampion kritisch mit seinen Leistungen um, was im Gespräch mit El Dib deutlich wird: „Ich muss ehrlich sagen, dass mir die zwei Niederlagen nicht gefallen, die stechen mir noch immer ins Auge. Allerdings schöpfen wir dadurch noch mehr Motivation für die Final Four.“ Man könnte meinen, dass sich die Uni Wien mit wahrlichen Luxusproblemen herumschlagen muss, wenn man beispielsweise die Stärke ihres Kaders betrachtet.

Der Tabellenstand:

„So eine Qualität hatten wir noch nie. Mein größtes Problem ist es, alle spielen zu lassen und gleichzeitig den Rhythmus zu halten“, so El Dib, „Stell dir beispielsweise vor, du gehst essen und hast das geilste Menü, da ist es natürlich schwierig sich zu entscheiden.“ Die Qual der Wahl werden die Emperors jedenfalls wieder am 11. März in der Wiener Stadthalle haben, wenn durch die Final Four die Mission Titelverteidigung endgültig in Erfüllung gehen soll.

Marco Koppensteiner

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