ÖFB-Goalie Christopher Knett stach bei Foolad mit Topleistung in Asiens Champions League heraus. Der Wiener biss nach Platzwunde Zähne zusammen.
Die riesigen Plakate von Weltstars wie Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo sind weiter auf den Gebäuden verewigt, dazu die Spieler-Statuen sowie Nationalflaggen noch immer extrem präsent in Stein gemeißelt: „Von einem Abbau ist hier noch keine Spur, auf den Straßen ist sehr viel los, es herrscht eine ausgelassene Stimmung. Man hat das Gefühl, dass dieses Großereignis erst vor der Tür steht“, schildert Christopher Knett.
Der mit Foolad zehn Tage in Katar, wo Argentinien im Dezember Fußball-Weltmeister wurde, verbrachte und sich in Asiens Champions League durch bärenstarke Leistungen in den Vordergrund parierte: „Das war sicher eine sehr gute Eigenwerbung, ich habe mich für das Team aufgeopfert“, sagt der 32-Jährige. Für dessen Iraner im Viertelfinale im WM-Stadion Al Janoub gegen Rekordtitelträger Al-Hilal (S-Arab) jedoch mit 0:1 Schluss war.
Vertrag läuft aus
Dabei sorgte der Wiener nach dem Zusammenprall mit einem Verteidiger in der 45. Minute für den ersten Schockmoment: „Ich habe leider die Stollen voll auf meinen Kopf bekommen, die Platzwunde blieb mir nicht erspart, ich musste mit gleich zehn Stichen genäht werden. Der Arzt sagte mir, dass ich nicht mehr weiterspielen sollte, doch ich ging mit einem Turban wieder zurück auf den Platz.“
Gestern war Foolad in der Liga gefragt, Knetts Kopf brummte noch, dennoch überwog die Freude - nach drei Pleiten in Serie gab’s gegen Malavan ein 1:0. Seit eineinhalb Jahren spielt „Chrisi“ nun im Iran, sein Vertrag läuft im Sommer aus, bisher liefen noch keine Gespräche. Nach den letzten Auftritten in der „Königsklasse“ nur noch eine Frage der Zeit …
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