Und dann geht's los! Gleich beim ersten Angriff seltsamer Flugobjekte, die sich Menschen aus der Luft greifen, ist klar, dass es sich bei Craigs Stahlmanschette um eine extraterrestrische Handfeuerwaffe handelt. Solcherart ausgerüstet und im sattelfesten Verbund mit einem kauzigen Harrison Ford als knorrigem Viehhändler gilt es, den fiesen Aliens ihr Jagdrevier gründlich zu vermiesen.
Überzogenes "Cowboy-und-Indianer-Spiel"
Regisseur Jon Favreau ("Iron Man") inszeniert diese Comic-Verfilmung und Jagd auf die außerirdischen Invasoren als wilden Spagat zwischen rauer Westernwirklichkeit und effektlastiger Sci-Fi-Action. Kleine Dialogschwächen und ein dahineiernder Erzählfluss lassen sich bei dieser absurden Alien-Hatz getrost in die Satteltaschen packen, will doch der Film vor allem ein herrlich überzogenes "Cowboy-und-Indianer-Spiel" für große Buben sein, das mit skurrilen Charakteren - und Top-Stars, mit martialischem Kräftemessen und schräger Komik punkten will.
Hart, aber herzlich. Und erbarmungslos schräg. Und nicht zuletzt auch ein ironischer Kommentar auf eine technisch unterlegene Zivilisation - wie es einst die amerikanischen Ureinwohner waren. (In weiteren Rollen u.a.: Sam Rockwell, Keith Carradine und sexy Olivia Wilde)
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