Höllische Bellevarde

„Brutalste“ Erfahrung für Ski-Ass in Val d‘Isere

Vorarlberg
11.12.2022 17:55

Lukas Feurstein verpasste auf der „Face de Bellevarde“ zwar um 0,69 Sekunden das Finale, konnte aber mit starken Teilzeiten aufzeigen. Der 21-jährige Vorarlberger war begeistert, auch wenn ihm der gefürchtete Hang in Val d‘Isere alles abverlangte. 

Zwar ohne Punkte, aber dafür mit sehr viel Erfahrung verließ Lukas Feurstein Val d’Isere, nachdem er am Samstag beim Riesentorlauf seine Premiere auf der legendären „Face de Bellevarde“-Piste gegeben hatte. Als 36. verpasste er die Quali für das Finale der besten 30 um 0,69 Sekunden.

Der 21-Jährige konnte aber mit guten Teilzeiten, wie im obersten Abschnitt, in dem er 22. war, aufzeigen. „Es hat sich zwar dort schon nicht wirklich gut angefühlt, aber danach hatte ich bei jedem Schwung das Gefühl, dass ich es sein lassen kann“, schilderte der Mellauer.

„Das war mit Abstand das Brutalste, was ich jemals gefahren bin. Da kann kein Europacup und kein FIS-Rennen mit. Das ist einfach eine ganz andere Liga.“ Die den Head-Piloten allerdings begeisterte: „Das hat viel Spaß gemacht, ein richtig geiler Hang. Es war erst mein drittes Weltcuprennen - insofern bin ich nicht unzufrieden mit der Leistung.“

Am Sonntag war beim Riesentorlauf-Juniorenweltmeister von 2021 ein Pausetag angesagt, am Montag geht es mit einem Europacup-RTL in Zinal (Sz) weiter. „Was danach kommt ist derzeit noch offen“, sagt Feurstein. Beim Weltcup in Gröden hätte er für den Super-G am Freitag aufgrund seines dritten Rangs in der Europacup-Disziplinenwertung auf jeden Fall ein Fixticket.

ÖSV-Rennsportleiter Marco Pfeifer schickt Lukas Feurstein auch in Alta Badia an den Start. (Bild: Sven Thomann)
ÖSV-Rennsportleiter Marco Pfeifer schickt Lukas Feurstein auch in Alta Badia an den Start.

„Mal schauen, ob die Leistung hier in Val d’Isere ausreichend war, um mich für einen Start beim Riesentorlauf in Alta Badia am Sonntag empfohlen zu haben“, grübelte Lukas. Hat er! „Luki wird auch auf der Gran Risa seine Chance bekommen“, verriet Herren-Cheftrainer Marko Pfeifer nach dem Slalom.

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