Im heurigen Jahr rechnet der Tiroler Handel mit 210 Millionen Euro Umsatz im Weihnachtsgeschäft. Rund acht Geschenke besorgen die Tirolerinnen und Tiroler, zwei davon online. Die Ausgaben pro Kopf sind im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.
Alle Jahre wieder kommt - einen Monat vor Weihnachten die Vorausschau des Tiroler Handels auf die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Diese präsentierten am Mittwoch in der Wirtschaftskammer Verena Wieser, Gremialobfrau des Papier- und Spielwarenhandels, Markus Schwarzenberger, Obmann des Versand-, Internet- und allgemeinen Handels sowie Wolfgang Ziniel von der KMU Forschung Austria.
Wieser zeigte sich erfreut, dass nach zwei Jahren, in denen die stationären Händler wegen Corona nur eingeschränkt verkaufen durften, „endlich wieder Normalität herrscht“. Sie merke in ihrem Geschäft, dass die Kunden „gerne vor Ort shoppen, da sie soziale Wesen sind“.
590.000 Personen kaufen Geschenke
Schwarzenberger rechnete vor, dass 56 Prozent der Tirolerinnen und Tiroler einen Teil der Geschenke online kaufen wollen. „Wir haben hierzulande einige Online-Shops, die unter den Top 100 bei den Big-Playern spielen.“ Dennoch kam der Appell, auf die großen Online-Händler zu verzichten, damit die Wertschöpfung im Land bleibt. Noch mehr Zahlenmaterial lieferte Ziniel. Demnach planen 590.000 Tirolerinnen und Tiroler rund acht Geschenke (zwei davon online) zu kaufen, in Summe also fast fünf Millionen. Im Vorjahr gab es noch 580.000 Kaufwillige.
Auf Platz eins bei den Geschenken liegen Gutscheine. Dahinter reihen sich Spielwaren, Bekleidung bzw. Textilien, Kosmetika und Bücher.
Wolfgang Ziniel
Tiroler geben heuer rund 210 Millionen Euro aus
Die Ausgaben pro Kopf belaufen sich auf rund 360 Euro. Im Vorjahr waren es mit 340 Euro zwar weniger, „jedoch bleibt aufgrund der Inflation der nominelle Wert gleich“, verdeutlicht Ziniel. Die Gesamtausgaben belaufen sich heuer auf 210 Millionen Euro. Dass das Weihnachtsgeschäft das wichtigste im Jahr ist, zeigt, dass im Dezember zwei Prozent des gesamten Jahresumsatzes zusätzlich zu einem normalen Monatsumsatz lukriert werden.
Und wie sieht es mit den Geschenken aus? Auf Platz eins liegen Gutscheine. Dahinter reihen sich Spielwaren, Bekleidung bzw. Textilien, Kosmetika und Bücher.
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