Dieses Wochenende steht der Pitztaler Gletscher ganz im Zeichen der Skicross-Elite. Sowohl bei der österreichischen Staatsmeisterschaft am Samstag als auch morgen, bei der ersten Europacup-Entscheidung, sind neben den rot-weiß-roten Assen auch beinahe alle internationalen Topstars der Szene dabei.
Mit Spannung wird dabei das erste offizielle Kräftemessen von Mathias Graf mit der Konkurrenz erwartet. Der sensationelle Erfolgslauf des Dornbirner in der vorigen Europacupsaison mit acht Siegen hat auch international für Aufsehen gesorgt. Sogar beim Peking-Olympiasieger und regierenden Weltcup-Gesamtsieger Ryan Regez aus der Schweiz. „Mathias hat im Europacup bewiesen, dass er gut drauf ist“, erklärt der 29-Jährige, dessen EC-Rekord von sechs Saisonsiegen Graf im letzten Winter pulverisierte. „Jetzt sind wir alle gespannt, was er in dieser Saison im Weltcup zeigen kann.“
Einen Vorgeschmack darauf, was ihn und die anderen erwartet, bekam Regez bei Testrennen im Pitztal, bei denen der 26-jährige Vorarlberger ganz weit vorne mitmischte. „Graf ist ein guter Skifahrer, der nur eines kennt: Vollgas! Er ist sehr explosiv und startet etwas unkonventionell. Ich freue mich, dass er frischen Wind in die Szene bringt“, zollt Regez dem Kästle-Pilot Respekt.
„Ryans Worte freuen mich natürlich“, gibt Graf zu. „Allerdings macht dich das auf der Strecke nicht schneller.“ Verstecken will sich der ÖSV-A-Kaderathlet vor der Konkurrenz aber auf keinen Fall. „Gelingt es mir konstant meine Starts abzurufen, schaut es nicht schlecht aus. Ich weiß, dass ich schon relativ gut drauf bin“, blickt Mathias dem Auftakt optimistisch entgegen.








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