Wenige Wochen vor dem Start der Wintercharter-Saison kämpft der Salzburger Flughafen mit einem ordentlichen Personalloch: Ein Drittel der 200 benötigten Saisonkräfte fehlt noch.
Direktflüge nach Brüssel oder etwa auch Paris: Der Salzburg Airport punktet in der nahenden Wintersaison wieder einmal mit neuen Destinationen. In puncto Personal schaut es in der Innsbrucker Bundesstraße hingegen noch weniger rosig aus. Ein Drittel der gut 200 Saisonarbeitskräfte fehlt noch, berichtet Flughafen-Sprecher Alexander Klaus der „Krone“.
„Wir brauchen nach wie vor noch Leute“, so Klaus. Man sei auf verschiedensten Jobportalen aktiv. Unlängst habe man zudem wieder eigene „Recruiting Days“ (Bewerbungstage) abgehalten, um Interessierten die Jobmöglichkeiten am Airport vorzustellen. „Wir wollen damit auch unsere Stammmitarbeiter entlasten“, sagt der Sprecher – an starken Reisetagen im Februar werden mehr als 30.000 Passagiere abgefertigt.
Flughafenchefin und Team könnten wieder aushelfen
Am Airport zeigt man sich optimistisch, die fehlenden Mitarbeiter noch akquirieren zu können. Allerdings: Sollte dem nicht der Fall sein, könnten Geschäftsführerin Bettina Ganghofer und Mitarbeiter aus der Verwaltung wieder samstags aushelfen – bereits in der vergangenen Saison war das mangels Personal der Fall. „Es kann ohne weiteres sein, dass es wieder dazu kommt“, sagt Klaus, der selbst am Vorfeld aktiv war.
Das klaffende Personalloch beim Stammpersonal habe hingegen teils schon gefüllt werden können. Nur mehr drei bis vier Prozent der gut 360 Arbeitsplätze seien unbesetzt – wie berichtet, wurden während der Corona-Pandemie oft Stellen etwa nach Pensionierungen nicht nachbesetzt.
Flughafen besserte bei Konditionen nach
Zum Vergleich: Noch zu Jahresbeginn lag der Wert bei rund zehn Prozent. Man habe zwischenzeitlich bei den Arbeitskonditionen nach gebessert, so der Sprecher. Etwa die ab Jänner 2023 vorgesehene, kollektivvertragliche Gehaltssteigerung habe man bereits im Juli vorgenommen. Das sei immerhin eine Steigerung von 5,56 Prozent, von der die Mitarbeiter schon jetzt profitierten.
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