Andreas Brudl wusste sofort, dass etwas nicht stimmen konnte. Ein Blick in die Augen seines Hundes „Chester“ genügte. Der Salzburger war gerade bei seinem Wohnhaus in Salzburg-Gnigl angekommen, sein Vierbeiner wartete bereits am Gartentor auf ihn. „Das ist eigentlich unmöglich. Wenn niemand zu Hause ist, bleibt ,Chester’ eingesperrt“, sagt er. Sein Verdacht bestätigte sich Sekunden später. Die Scheibe seiner Terrassentür war eingeschlagen. Gestohlen hatten die Täter nichts. „Chester“ verjagte die Täter
Ohne Hund in einem Haus geht es einfach nicht.
Besitzer Andreas Brudl
Ungewöhnlich: Das Vorfall ereignete sich mitten am Tag. Brudl kam am Mittwoch gegen 14.30 Uhr von der Arbeit zurück. „Unsere Nachbarin hatte knapp zwei Stunden zuvor eine verdächtige Gestalt bei unserem Haus herumhirschen gesehen. Sie ging sofort nachsehen. Da war unsere Terrassen-Scheibe noch heil“, sagt der Salzburger.
Der Täter konnte unerkannt flüchten. Die Polizei sicherte Spuren am Tatort. Bislang verliefen sämtliche Ermittlungen ergebnislos. „Der Einbrecher kam nicht weit, hat auch nichts durchwühlt. Aber das mulmige Gefühl bleibt“, sagt Brudl. Seine Tochter bleibe derzeit nur äußerst ungern allein zu Haus. Mischling „Chester“ hingegen hat sich von dem Schreck längst wieder erholt. Brudl: „Er bekam sofort eine Knackwurst als Belohnung.“
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