Bei jedem vierten Fahrzeug eines Transportunternehmens aus dem Bundesland Salzburg ist der digitale Fahrtenschreiber manipuliert worden. Das fand die Landesverkehrsabteilung Oberösterreich nach einer Routinekontrolle im August und umfangreichen Folgeermittlungen heraus. Zehn Personen wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, berichtete die oö. Polizei am Mittwoch.
Bei Schwerverkehrskontrollen auf der Westautobahn (A1) im August sahen die Beamten, dass bei zwei Sattelkraftfahrzeugen des Transportunternehmens Vorrichtungen zur Manipulation des digitalen Fahrtenschreibers verbaut waren. Dadurch wurde von den Fahrtenschreibern Ruhezeit aufgezeichnet, obwohl die Fahrzeuge gelenkt wurden.
In den folgenden Monaten konnten sie bei jedem vierten Fahrzeug der Firma Manipulationen der digitalen Fahrtenschreiber nachweisen. Lenkzeitdaten wurden nachweislich über einen längeren Zeitraum manipuliert und Daten gezielt unterdrückt, um bei Kontrollen durch die Polizei die Einhaltung der erforderlichen Lenk- und Ruhezeiten vorzutäuschen.








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