„Krone“-Kommentar

Flüchtlinge und Winter kommen

Tirol
08.11.2022 14:02

Der Winter steht vor der Tür. Immer mehr Flüchtlinge ebenfalls. Ihre „Tür“ ist - derzeit noch - die Grenze beim Burgenland. Der Brenner, er wird wohl bald auch vermehrt als „Tor“ wiederentdeckt. So wie 2015. An die 500 bis 600 Asylwerber „grüßen“ täglich mehr oder weniger im Burgenland. Neo-Regierungsmitglied Georg Dornauer sagt, das sind in drei Tagen die Bewohner seiner Heimatgemeinde Sellrain. Als dort langjähriger Bürgermeister weiß er, wovon er spricht. Willkommen in der realen Flüchtlingspolitik, Herr Dornauer!

Und wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann bilde ich einen... - eh schon wissen. Wenngleich heutzutage ja bereits gerne das Wort Arbeitskreis mit Task Force ersetzt wird. Klingt zunächst beeindruckender, ist aber letztlich auch nur eine Arbeitsgruppe, die „ein vorher genau definiertes Problem in einem festgelegten Zeitrahmen lösen soll und mit Entscheidungsbefugnis ausgestattet ist“. An dieser Stelle mehr gefragt sind aber Fakten. Diese liegen am Tisch, sind alles andere als rosig - für die Politik, für die Bevölkerung. Tirol ist säumig, richtig säumig. Es wird Lösungen brauchen.

Kufstein agiert hier derzeit vorbildhaft. Der dortige - wohlgemerkt parteifreie - Bürgermeister Martin Krumschnabel hat schon einige Landesfehler ausgemerzt und auch „Schein-Asylwerber“ aufgenommen. Wenn in der Festungsstadt nun ein Containerdorf kommt, wird das Gegenwind erzeugen - das ist so garantiert, wie auch der nächste Winter kommt.

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