Der umstrittene Kärntner Künstler Cornelius Kolig hat in der Nacht auf Montag seine Augen für immer geschlossen. Seine letzte Ruhe soll der Gailtaler in seinem sogenannten Paradies finden.
Vor allem durch seine eigensinnigen Arbeiten, die häufig an gesellschaftlichen Tabus kratzten, stand Cornelius Kolig immer wieder im Zentrum verschiedenster Debatten und erntete sogar die Bezeichnung „Fäkalkünstler“. In seinem selbsternannten Paradies, einem 6000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex in Vorderberg, beschäftigte sich der Künstler bis zuletzt auch mit den Themen Sexualität, Tod und menschliche Ausscheidungen.
Wenn das, was mit dem Unterleib zu tun hat, in den Kunstraum erhoben wird, entsteht ein Konflikt.
Cornelius Kolig
In der Nacht auf Montag ist der 80-Jährige nun verstorben. Er soll im engsten Familienkreis in seinem Paradies im Gailtal beigesetzt werden.
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