Der neueste zweifelhafte Trend hat den deutschsprachigen Raum erreicht: Die Nachfrage für Corgis ist nach dem Tod der Queen explodiert - entsprechend sind auch die Verkaufspreise auf Rekordhöhen von bis zu 2800 Euro geschnellt. Die kurzbeinigen Hunde waren Queen Elizabeths Lieblingsrasse. Tierschützer betrachten den Trend mit Sorge.
Ein Großteil der Tiere, die derzeit auf dem Markt angeboten werden, stammt von kriminellen Züchtern aus Osteuropa. Die Hunde werden dort unter schlimmsten Bedingungen für den Verkauf über Onlineportale „produziert“. Zudem handelt es sich bei Corgis aufgrund der Köperform in Augen von Tierechtsorganisationen wie PETA Qualzuchten. Die Tierrechtsorganisation warnt daher vor Hundekäufen und appelliert an die Bevölkerung, angesichts übervoller Tierheime einen Hund zu adoptieren.
Immer wieder kommen Rassen in Mode
Auch beim vermeintlich seriösen „Züchter von nebenan“ werden Hunde rein aus Profitgründen vermehrt und meist an jeden Interessenten verkauft. „Leider gibt es immer wieder regelrechte ‚Hundetrends‘, weil Menschen sich aufgrund des Aussehens und der ‚Rasse‘ für einen tierischen Freund entscheiden und nicht aufgrund des Charakters. Nicht selten stammen diese dann von kriminellen Händlern, die die Vierbeiner unter schlimmsten Bedingungen allein aus Profitgründen vermehren“, so Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner.
„Corgis leiden aufgrund ihrer Köperform zudem oftmals ein Leben lang. Wer nach gründlicher Überlegung einem Hund ein Zuhause schenken möchte, sollte einen der Hunderttausenden Vierbeiner, die in den Tierheimen warten, adoptieren und keinen kaufen“, schließt Hoger.









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