Rund zehn Prozent der Eräpfel sind heuer von Drahtwurm befallen, der von der Sommerdürre profitierte. Auch Erntehelfer sind wieder gesucht. Die Kartoffelernte dauert bis Ende Oktober.
„Der Regen kommt faustdick, den hätten wir im Sommer gebraucht“, sagt Manfred Schauer, Erdäpfelbauer in Eferding. Die Kartoffelernte beginnt darum erst jetzt, zwei Wochen später als sonst. Sie wird magerer ausfallen. „In der Dürrezeit ist der Drahtwurm - eine Käferlarve - in die Kartoffeln hineingegangen", sagt Schauer und zeigt löchrige Knollen.
Diese sind für den Handel verloren, werden Tierfutter oder Biogas. Der Verlust: „Mindestens zehn Prozent oder mehr.“ So könnten im Bundesland gesamt rund 4200 Tonnen fehlen: „Damit kommt OÖ nicht aus, ab April müssen wir Kartoffeln importieren.“ In Niederösterreich verzeichnet man gar Ausfälle von 50 Prozent.
Erleichterungen in Sicht
„Und es mangelt wieder an Erntehelfern“, sagt Schauer, der Verbesserungen bei der Rot-weiß-Rot-Karte ab 1. Oktober begrüßt. „Gute Leute wollen das ganze Jahr über arbeiten, auch im Winter. Das müssen wir endlich bieten können.“










Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).