In Gleisdorf in der Steiermark endete ein gemütliches Lagerfeuer am Sonntagnachmittag für ein elfjähriges Mädchen auf der Kinderklinik. Ein Bub schüttete Benzin auf die glosenden Holzscheite, die Stichflamme erwischte das Mädchen.
Mit Feuer spielt man nicht - diese Erfahrung mussten vier Kinder im oststeirischen Gleisdorf auf schmerzliche Weise machen. Drei Buben und ein Mädchen im Alter von elf bis zwölf Jahren machten am Nachmittag ein Lagerfeuer.
Als das Feuer bereits aus war, kam einer der Burschen auf die Idee, Benzin auf das bereits nasse, glosende Holz zu schütten. Laut Polizei holte er sich rund einen Viertelliter aus einem alten Mopedtank.
Es entstand eine Stichflamme, die das am Lagerfeuer sitzende Mädchen an der rechten Körperhälfte sowie im Gesicht verletzte. Die Elfjährige zog sich Verbrennungen ersten und zweiten Grades zu und wurde von der Rettung in die Grazer Kinderklinik gebracht, wo sie stationär aufgenommen wurde.
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