Sieben Jahre Haft

Räuber nutzten Gitarre als Waffe

Salzburg
20.09.2022 20:00

Schwerer Raub und Erpressung lauteten die Vorwürfe gegen ein Duo, das nicht feiern, sondern prügeln und verletzen wollte. 

Es geht um ein „Kapitalverbrechen“, machte die Richterin beim Prozess am Dienstag im Landesgericht Salzburg den beiden jungen Angeklagten (20, 19) klar. Vor allem beim älteren Ex-Kellner gehe es um viel: 5 bis 20 Jahre Haft drohten dem Gewalttäter mit drei Vorstrafen. Am 24. Februar hatten die beiden laut Anklage das Opfer bei einer Tankstelle in Salzburg getroffen.

Das Opfer lud zum Biertrinken bei sich in die Wohnung ein. Dort zeigten die zwei Freunde ihre gewalttätige Seite: Der Erstangeklagte packte eine Gitarre, drosch mit dem Instrument auf das Opfer ein. Würge-Angriff und Faustschläge folgten samt der Aufforderung auf Englisch: „Give me all your money.“ Zudem drohte das Duo mit einem Springmesser. Und sie forderten sogar monatliche Zahlungen – Erpressung.

Die Angeklagten zeigten sich großteils geständig: Sie seien betrunken, das Ganze nicht geplant gewesen. Die Beute: 300 Euro. Der 22-Jährige meinte, das Opfer hätte ihm Avancen gemacht. Der Jüngere konnte sein Verhalten nicht erklären, bereute es aber.

Die teils nicht rechtskräftigen Urteile: sieben Jahre für den 20-Jährigen, drei Jahre teilbedingt für den 19-Jährigen.

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