Die Teuerung macht auch den Sportvereinen im NÖ-Amateurbereich zunehmend zu schaffen. „Die Entlastungspakete des Bundes müssen die Nachwuchsarbeit von Fußballvereinen & Co. unterstützen“, fordert daher nun Niederösterreichs Sportlandesrat Jochen Danninger.
Jochen Danninger ist ein begeisterter Hobbysportler, als Wirtschaftslandesrat kennt er sich aber auch mit Zahlen aus. Und so wundert es nicht, dass für ihn die Rechnung nicht mehr lange aufgehen kann. Gemeint ist die Situation bei den Sportvereinen nicht nur in Niederösterreich.
Die Teuerung ist nach der Pandemie die nächste große Hürde für unsere Sportvereine. Der Bund muss rasch handeln!
Sportlandesrat Jochen Danninger (ÖVP)
„Dank finanzieller Mittel aus dem NPO-Unterstützungsfonds und dem Sportligen-Fonds des Bundes ist der organisierte Sport gut durch die Pandemie gekommen“, eröffnet Danninger einen Brief an Vizekanzler Werner Kogler, der auch Sportminister ist.
Finanzhilfe nach Corona-Vorbild
Jetzt kämen Energiekostenexplosionen von 500 Prozent auf die Ehrenamtlichen zu - für Betreiber von beheizten Hallen, Schwimm- oder Tennisvereinen sowie Außenanlagen mit Flutlicht sei das nicht zu stemmen, so Danninger: „Der Sport sorgt in Österreich jährlich für acht Milliarden Euro an Steuereinnahmen und rund 357.000 Arbeitsplätze.“ Das müsse dem Bund etwas wert sein, so der Appell aus St. Pölten: Danninger fordert daher „rasche und substanzielle“ Finanzhilfen nach dem Corona-Vorbild.









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