Für eine junge Familie wurde im Innviertel ein Notarzt zum Schutzengel. Der Mediziner kam zufällig an jenem Ort vorbei, an dem der Wagen wegen Sekundenschlafs gegen einen Baum geprallt war - drinnen saßen die Eltern und der elfjährige Sohn!
Der 26-jährige Innviertler war am Samstag kurz vor halb fünf Uhr am Abend gemeinsam mit seiner 22-jährigen Lebensgefährtin und dem elf Monate alten Sohn auf der Lamprechtshausener Bundesstraße in Handenberg Richtung Eggelsberg unterwegs. Im Ortsteil Sandtal fielen dem jungen Papa hinterm Steuer kurz die Augen zu - und der Wagen fuhr in einer leichten Rechtskurve geradeaus weiter und kam links von der Fahrbahn ab.
Da halfen kein Gegenlenkbewegungen mehr: Der Pkw prallte erst seitlich gegen einen Maschendrahtzaun mit massiven Stehern, streifte einen Baum und fuhr nach etwa 40 Metern frontal gegen einen weiteren Baum. Durch die Wucht des Anpralles wurde das Auto wieder auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und kam schließlich auf dem linken Fahrstreifen entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stillstand.
Hinter dem Wagen war ein Schutzengel in Form eines Notarzt des Roten Kreuzes Braunau unterwegs. Der sah den Unfall, beziehungseise kam unmittelbar danach an der Unglücksstelle vorbei und versorgte sofort die verletzte Familie, holte seine Kollegen zum Hilfe. Der Papa kam per Rettungsauto ins Krankenhaus Braunau, Mama und Baby wurden von der „Europa 3“-Besatzung ins Rieder Spital geflogen .
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