Sturm tagt nach der Herbstsaison Mitte November zum Österreicher-Topf. Eine Grundsatzentscheidung muss laut Sportchef Andreas Schicker allein schon wegen der anstehenden Kaderplanung getroffen werden. Der aktuelle Österreicher-Topf macht für Schicker so keinen Sinn.
Knapp zwei Monate noch, dann ist die Herbstsaison wegen der „Wüsten-WM“ vorbei. „Im November werden wir uns dann zusammensetzen. Wir müssen eine Grundsatzentscheidung treffen, wie wir bei Sturm künftig mit dem Österreicher-Topf umgehen. Das beeinflusst die Kaderplanung für die Zukunft enorm, da geht’s ja auch um Projekte für die zweite Mannschaft“, betont Sportchef Andreas Schicker.
Schicker-Vorschlag
Aktuell verzichtet der Klub auf die Bonus-Gelder, setzt mehr als die sechs erlaubten Legionäre ein. „Aus meiner Sicht muss man den Österreicher-Topf hinterfragen. Wenn man unseren Weg hernimmt und Top-Talente aus dem Ausland holt, dann habe ich die Möglichkeit, dass ich das Geld wieder sehr schnell herinnen habe. Es ist kein Geheimnis, dass ein junger und guter österreichischer Spieler überteuert ist“, so Schicker, der für eine Verfeinerung der Ausländerregelung plädiert: „Man könnte etwa noch einmal einen Unterschied zwischen EU- und Nicht-EU-Spielern machen.“
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