Österreichweit rief der ÖGB am Samstag zu Demonstrationen gegen die Teuerung auf. In Linz marschierten 3700 Landsleute - laut, aber friedlich!
Seit den Corona-Demos hat es in Linz keinen so großen Aufmarsch mehr gegeben: Der ÖGB mobilisierte 3700 Demonstranten, die mit Transparenten und Lautsprechern quer durch die Landeshauptstadt von OÖ zogen. „Weil vom Jammern alleine noch nie etwas besser geworden ist, wollen wir mit der Demo ein Zeichen setzen“, sagt Josef Ablinger vom ÖGB Vöcklabruck. Dem pflichtete auch Landesvorsitzender Andreas Stangl bei.
Auch jene, die sich bis vor kurzem noch im Monat 100 bis 200 Euro zur Seite legen konnten, würden jetzt nichts mehr sparen können. 1750 Euro Durchschnittsgehalt wären zu wenig zum Leben, wenn man die derzeitigen Preise anschaut. Man forderte nachhaltige Lösungen gegen die Teuerung, Einmalzahlungen seien zu wenig. Denn die Teuerung sei dauerhaft und die Heizkosten kommen erst.
Der Demonstrationszug mit Rainer Wimmer (PRO-GE-Bundesvorsitzender), Andreas Stangl (ÖGB-Landesvorsitzender) und Elfriede Schober (ÖGB-Landesfrauenvorsitzende) an der Spitze zog laut, aber friedlich vom Volksgarten zur Promenade, wo vor dem Landhaus zum raschen Handeln aufgerufen wurde.










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