Mit 2,5 Promille Alkohol im Blut hatte eine Autofahrerin (40) Ende Mai in Leibnitz eine Radfahrerin niedergefahren - die Frau verstarb noch an der Unfallstelle. Am Freitag stand die Alkolenkerin in Graz wegen grob fahrlässiger Tötung vor Gericht. Erinnern kann sie sich nur noch an den Aufprall.
Ende Mai mähte eine volltrunkene Autofahrerin auf einem Schutzweg in Leibnitz eine Radfahrerin nieder - die 53-Jährige starb noch an der Unfallstelle. „Ich kann mich nur an den Aufprall erinnern, sonst weiß ich nichts mehr“, erklärte die Alkolenkerin am Freitag vor Gericht in Graz, wo sie sich wegen grob fahrlässiger Tötung verantworten muss.
Sie sei zu Mittag beim Zahnarzt gewesen und weil ihre Mutter sie nicht wie vereinbart abgeholt und sie starke Schmerzen gehabt hätte, habe sie im Auto den zuvor fürs Wochenende gekauften Sekt getrunken. „Eine ganze Kiste oder was?“, zweifelte Richter Andreas Lenz ob der gemessenen 2,5 Promille. „Sechs, sieben Flaschen Piccolo waren’s halt“, so die 40-Jährige, die direkt von einem stationären Entzug zur Verhandlung kam. Seit rund sieben Jahren habe sie ein „starkes Alkoholproblem“.
Eine Zeugin, sie erschien nicht vor Gericht, will gesehen haben, dass die Alkolenkerin auch zu schnell unterwegs war. Der Verteidiger forderte dazu einen Sachverständigen - Prozess vertagt.









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