Mit 992 Millionen Euro erwirtschafteten das Bau- und Bahnunternehmen im Geschäftsjahr 20/21 ein sattes Umsatzplus von 22 Prozent.
Den Erfolg führten die Geschäftsführer Hubert Rhomberg und Ernst Thurnher auf die Fokussierung von zukunftsfähigen Lösungen über den Lebenszyklus von Gebäuden, das eigene Ressourcencenter sowie viele Bahnprojekte im In- und Ausland zurück.
418 Millionen Euro des Umsatzes (Vorjahr: 345 Millionen) entfielen auf den Geschäftsbereich „Bau und Ressourcen“, der Rest von 574 Millionen Euro (Vorjahr: 466 Millionen) auf die Bahntechnik. Die Zahl der Beschäftigten nahm von 3400 auf etwa 3550 zu. An Sachinvestitionen wurden 2021/22 (April bis März) rund 63 Millionen Euro getätigt.
Konzentration auf Holz
Im Baubereich setzt die Rhomberg-Gruppe weiter auf Holz. „Seit mehr als einem Jahrzehnt beschäftigen wir uns bereits intensiv mit den Möglichkeiten der Holz-Systembauweise und haben die Erkenntnisse daraus in neue Produkte fließen lassen“, sagte Thurnher. Zuletzt sei gelungen, die reine Bauzeit für ein mehrstöckiges Holz-Wohngebäude auf unter sechs Monate zu bringen. Auch für Industrie und Gewerbe biete man mittlerweile ein Gebäudesystem aus Holz an.
Im Ressourcen Center Rheintal werden jährlich rund 500.000 Tonnen Bau- und Recycling- materialien sortiert und verwertet.
Ernst Thurnher
Über das Bauen hinaus verfolge Rhomberg den in den vergangenen Jahren eingeschlagenen Weg hin zum Technologieanbieter konsequent weiter. Dazu liefen zahlreiche Projekte in den Bereichen Data-Management, Künstliche Intelligenz und Machine Learning.
Außerdem betonte Thurnher die Anstrengungen in der Wiederverwertung von Baustoffen. „Schon heute gewinnen wir mehr als die Hälfte unserer Baustoffe aus recycelten Sekundärrohstoffen.“ Im Ressourcen Center Rheintal würden jährlich rund 500.000 Tonnen Bau- und Recyclingmaterialien sortiert und wiederverwendet oder sortenrein entsorgt.









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