Beginn im Oktober
Brüsseler Terror-Prozess: 2 Angeklagte wieder frei
Zwei der Angeklagten im Prozess um die Terroranschläge in Brüssel 2016 kommen wieder aus der Untersuchungshaft frei. Den Männern wird unter anderem vorgeworfen, die Attentäter in einer Wohnung beherbergt zu heben. Die Hauptverhandlung startet am 13. Oktober.
Bereits am Montag begann die Voranhörung, bei der neun der zehn Angeklagten anwesend waren. Einer von ihnen gilt als vermisst oder verstorben. Vorgeworfen wird den Männern 32-facher terroristischer Mord, versuchter terroristischer Mord an 695 Menschen sowie die Beteiligung an den Aktivitäten einer terroristischen Vereinigung.
Einem von ihnen - Ibrahim Farisi - legt die Staatsanwaltschaft nur die Beteiligung zur Last. Er soll die Attentäter in einer Wohnung beherbergt und diese kurz nach dem Angriff mit seinem Bruder Smail ausgeräumt haben. Laut der Nachrichtenagentur Belga wurde jetzt sowohl die Freilassung von Ibrahim als auch Smail Farisi beantragt. Beide waren vor dem Prozess auf freiem Fuß gewesen, wurden aber wegen befürchteter Fluchtgefahr kurz vorher festgenommen.
Nun können sie als freie Männer bei dem Prozess ab dem 13. Oktober erscheinen. Dieser soll sechs bis neun Monate dauern.
Am 22. März 2016 waren insgesamt drei Bomben in der belgischen Hauptstadt explodiert: zwei am Flughafen Zaventem und eine in einer U-Bahn bei der Station Maelbeek nahe den EU-Institutionen. Bei den Terroranschlägen kamen 32 Menschen ums Leben, zudem drei islamistische Attentäter. Mehrere Hundert Menschen wurden teils schwer verletzt.















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