Die Betreuung der Sprösslinge in NÖ ist vormittags gratis, im Burgenland oder in Wiener Betriebskindergärten allerdings auch am Nachmittag. Die „Grenzstadt“ Bruck an der Leitha fordert deshalb eine Ausnahmeregelung, um für Pendler attraktiv zu bleiben.
Die Ankündigung zur Öffnung der Kindergärten in NÖ für Zweijährige ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung. Für Städte wie Bruck an der Leitha, die an das SP-geführte Burgenland angrenzen, ist es aber trotz der Novellierung eine Herausforderung, bei der Kinderbetreuung mit den Nachbarn mitzuhalten, da im jenseits der Landesgrenze schon seit Langem der Gratiskindergarten auch am Nachmittag angeboten wird.
Ausnahmeregelung und Förderung
Die SP-Stadtregierung in der Bezirkshauptstadt fordert deshalb „Chancengleichheit“ ein: „Wir als SP Bruck würden es begrüßen, wenn es für derartige Fälle eine Ausnahmeregelung im Gesetz geben könnte, den Kindergarten auch am Nachmittag gratis anbieten zu dürfen, samt einer Finanzierungsübernahme des Landes. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Grenzregionen würde dadurch wesentlich erleichtert werden“, erklärt Klubsprecher Josef Newertal.
Viele nutzen kostenlos die Betriebskindergärten in Wien oder das Angebot im Burgenland. Wir brauchen nachmittags auch mehr Spielraum.
Josef Newertal, SP-Klubsprecher in Bruck an der Leitha
Ob dieses Ansinnen bei der VP Gehör findet, bleibt – trotz bevorstehender Landtagswahl – allerdings abzuwarten.









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