Komplikationen bei OP
Clinton-Sonderermittler Kenneth Starr ist tot
Der frühere Sonderermittler bei den Untersuchungen gegen den damaligen US-Präsidenten Bill Clinton, Kenneth Starr, ist tot. Der prominente Jurist starb am Dienstag in einem Krankenhaus in Houston im Bundesstaat Texas mit 76 Jahren an den Komplikationen einer Operation, wie seine Familie mitteilte. Starr hatte mit seinen Ermittlungen gegen Clinton, die damals zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen den demokratischen Präsidenten führten, besondere Bekanntheit erlangt.
Clinton wurde am Ende des Verfahrens 1999 freigesprochen, weil die nötige Zweidrittelmehrheit von 67 der 100 Senatoren für eine Amtsenthebung nicht zusammenkam.
Trump holte sich Starr ins Team
2020 holte sich der damalige republikanische Präsident Donald Trump in seinem zweiten Amtsenthebungsverfahren im Kongress Unterstützung von Starr und nahm ihn in sein Verteidigerteam auf. Dabei hatte Trump den Juristen nach dem Clinton-Freispruch 1999 noch als „Katastrophe“ bezeichnet. Auch bei Trump kam am Ende des Verfahrens im Senat nicht die nötige Mehrheit für einen Schuldspruch zusammen.
Er war ein brillanter Jurist, eine beeindruckende Führungspersönlichkeit und ein überzeugter Patriot.
Der republikanische Minderheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, über Starr
Auch Regierung vertreten
Der frühere Bundesrichter Starr hatte auch als oberster Prozessvertreter der Regierung vor dem Supreme Court gedient. Der republikanische Minderheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, äußerte sich traurig über dessen Tod und erklärte: „Er war ein brillanter Jurist, eine beeindruckende Führungspersönlichkeit und ein überzeugter Patriot.“







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