Recht hoch geschraubt hatte Landeshauptmann Markus Wallner die Erwartungen, als er die Einrichtung eines Krisenstabs Energiesicherheit ankündigte. Der zuständige Landesrat Daniel Zadra (Grüne) allerdings dämpft die Erwartungen wieder. Beschlüsse sind nicht gleich am Mittwoch zu erwarten. Welche Aufgaben das Gremium übernimmt, wird sich erst zeigen.
Neben dem Corona- und dem Ukrainekrisenstab wird es künftig auch ein Gremium geben, das sich mit dem Thema Energiesicherheit befasst. „Das habe ich schon länger gefordert, jetzt wurde beschlossen, diesen separat einzuberufen“, berichtet der zuständige Landesrat Daniel Zadra (Grüne).
Bevor die Mitglieder des neuen Krisenstabs am kommenden Mittwoch das erste Mal zusammentreten, dämpft Daniel Zadra allerdings die Erwartungen. Er geht nämlich nicht davon aus, dass dort gleich Entscheidungen getroffen und Beschlüsse gefasst werden. „Es geht vielmehr darum, eine Art Informationsplattform einzurichten, einmal mit allen am Tisch zu sitzen“, erläutert das Regierungsmitglied.
Informationsaustausch
In weiteren Schritten wird es darum gehen, den Informationsfluss zwischen allen Player aufrecht zu erhalten, zu kommunizieren, welche möglichen Schritte vom Ministerium oder dem landeseigenen Energieversorger geplant sind. Mitglieder des Gremiums sollen unter anderem auch Vertreter der Arbeiter- und Wirtschaftskammer sein.
„Wie oft der Krisenstab tagt, wer welche Aufgaben übernimmt, wird auch davon abhängen, wir sehr uns die Energiekrise schlussendlich trifft.“ Bis dies klar ist, setzt Zadra seiner Energie dafür ein, Energiesparmaßnahmen zu treffen und zu kommunizieren.
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