600 Besatzungen kämpften zwei Tage lang beim Wettkampf der Wasserwehren in Sulz bei Gleisdorf um Gold, Silber und Bronze.
Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause war es wieder so weit, der 24. Landes-Wasserwehr-Leistungsbewerb konnte in Sulz bei Gleisdorf über die Bühne gehen. 600 Zillen-Besatzungen kämpften um die Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze. Dabei waren verschiedenste Aufgaben auf der Raab zu bewältigen, Technik und Schnelligkeit waren bei den Feuerwehr-Kräften angesagt.
Sind Zillen aber noch zeitgemäß? Das haben wir Landesbewerbsleiter Robert Zach gefragt. „Bei Katastropheneinsätzen sind die Zillen ganz wichtig. Mit Motorbooten kommst Du nicht überall hin, die Zillen hingegen sind sehr robust, haben eine schmale Bauform und man kann bis zu 600 Kilo damit transportieren.“ Deswegen werden diese Boote (sieben Meter lang, in der Mitte 1,2 Meter breit, die Schubstange ist 4,1 Meter lang, das Ruder zwei Meter) auch heute noch zum Evakuieren von Mensch und Tier aus Häusern, zum Transport von Hab und Gut verwendet.
Zach erinnert sich: „2002 beim großen Hochwasser in Niederösterreich war ich selbst mit der Zille im Einsatz, da konnten wir einigen Menschen das Leben retten.“ Der Klimawandel wird die Zahl der Unwetter-Katastrophen bekanntlich nach oben treiben. Umso mehr gebührt allen ausgezeichneten Feuerwehrkräften höchster Respekt!









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