Fünf Tage vor dem Schulstart in OÖ hat die Bildungsdirektion ihre Hausaufgaben noch nicht gemacht: Es fehlen 250 Pädagogen.
Für rund 194.000 Schüler geht am kommenden Montag die Schule wieder los. An diesem Tag läutet auch bei 15.227 Taferlklasslern das erste Mal der Wecker, damit sie pünktlich im Klassenzimmer sitzen. Dort erleben sie einen ganz normalen Schulstart, denn es gibt keine generelle Test- oder Maskenpflicht mehr, wir berichteten bereits.
„Häuslicher Unterricht“ kein Trend mehr
Ob tatsächlich alle Kinder- und Jugendlichen, die in Schulen vorgemerkt sind, in den Klassen sitzen, steht aber noch nicht endgültig fest. Im Vorjahr wurden 1408 Schüler von ihren Eltern abgemeldet und daheim unterrichtet. Heuer sind es voraussichtlich nur mehr 625. „Ich würde mir noch weniger wünschen“, betont LH-Vize Christine Haberlander (ÖVP). „Es geht auch um das Lernen eines sozialen Miteinanders.“
Suche läuft auf Hochtouren
Ebenfalls unklar ist bis dato, ob in allen Klassen Lehrer stehen. „Wir haben 1000 Pädagogen seit Juni neu aufgenommen“, sagt Bildungsdirektor Alfred Klampfer. Insgesamt werden 250 Pädagogen in Teilzeit oder Vollzeit (12) gesucht: „Wir haben gerade die dritte Ausschreibung gestartet, 200 Personen haben sich beworben.“ Können nicht alle Stellen besetzt werden, könnten Teilzeitkräfte mehr arbeiten oder es kommt womöglich zu Klassenzusammenlegungen.
Das neue Schuljahr bringt auch neue Gegenstände: In Schulen im Mühlviertel startet die „tägliche Turnstunde“, in AHS-Unterstufen der Pflichtgegenstand „Digitale Grundbildung“.










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