Quote bei 3,1 Prozent

Langzeitarbeitslosigkeit in Salzburg sinkt stark

Salzburg
01.09.2022 18:00

Im Bundesland Salzburg sind Ende August 8.668 Personen arbeitslos gemeldet, das sind um 1.520 weniger als im August des Vorjahres (-14,9%). Die Arbeitslosenquote - wie immer vorläufig geschätzt, die genauen Zahlen liegen Mitte des Monats vor - beträgt in Salzburg 3,1 Prozent. Das ist die zweitniedrigste Quote österreichweit nach Tirol (3,0%). Im Österreichschnitt beträgt die Arbeitslosenquote 5,9 Prozent.

Rückläufig ist auch die Anzahl der Langzeitbeschäftigungslosen: Waren vor einem Jahr noch 3.299 Personen länger als ein Jahr arbeitslos bzw. in Schulung oder gesundheitlicher Abklärung, so sind es nun 1.820 (-44,8%). Im Österreichschnitt beträgt der Rückgang 33,8 Prozent.

„Salzburg im Vergleich an erster Stelle“
„Hier zeigt sich, wie wichtig die zahlreichen Betriebsbesuche und die damit verbundenen Beratungen sind. Personal finden und halten und das gesamte Potential ausschöpfen waren die wichtigsten Botschaften an die Salzburger Betriebe. Langzeitbeschäftigungslosen Personen Mut zu machen und mit der nötigen Qualifizierung zu unterstützen ist ein wichtiger Beitrag der AMS Experten. Die Eingliederungsbeihilfe ist ein wichtiges Instrument bei der Wiedereingliederung nach langer Arbeitslosigkeit. Mit der Eingliederungsbeihilfe der Aktion ‚Sprungbrett‘ waren über 66 Prozent der geförderten Personen auch nach drei Monaten nach Beendigung der Förderung noch in Beschäftigung. Das Bundesland Salzburg ist hier im Österreichvergleich an erster Stelle“, so AMS-Landesgeschäftsführerin Jacqueline Beyer zu den Erfolgen bei der Vermittlung von langzeitbeschäftigungslosen Personen.

Rückläufig im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit quer über alle Branchen. Bei der Herstellung von Waren (derzeit 826 arbeitslose Personen, -19,8%), im Handel (1.530 Personen, -18,7%), bei der Herstellung von Waren und in der Beherbergung und Gastronomie (1.093 Personen, -12,8%) besonders stark gesunken. Auf Grund der wirtschaftlich guten Gesamtsituation bleibt auch die Nachfrage nach Arbeitskräften auf einem weiterhin hohen Niveau. 12.241 offene Stellen sind derzeit beim AMS gemeldet, ein Plus von 29,0 Prozent. Zeitgleich ist aber auch Zahl der unselbständig Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 5.000 auf 272.000 Personen gestiegen.

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