40.000 Euro Schaden

Chef von Imbissbude als Sozialbetrüger entlarvt

Tirol
03.08.2022 10:36

Ein ehemaliger Imbissbuden-Besitzer in Innsbruck nahm es offenbar mit den Regeln nicht allzu genau: Der Ungar soll seine elf Mitarbeiter nur als geringfügig Beschäftigte zur Sozialversicherung angemeldet, diese aber weit mehr schuften lassen haben. Die Angestellten wiederum konnten so weiter Arbeitslosengeld beziehen. Der Schaden: rund 40.000 Euro.

Die Geringfügigkeitsgrenze liegt in Österreich bei knapp unter 500 Euro. Der ehemalige Geschäftsführer des Innsbrucker Imbissbetriebes beschäftigte seine Mitarbeiter aber in weit größerem Ausmaß. Durch dieses „Täuschungsverhalten“ habe der Verdächtige der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von über 15.000 Euro vorenthalten.

25.000 Euro Arbeitslosengeld
Doch damit nicht genug: Zudem habe der Ungar seinen elf Mitarbeitern es ermöglicht, weiterhin Arbeitslosengeld vom AMS zu beziehen. Die Rede ist hier immerhin von insgesamt rund 25.000 Euro.

Chef und Ex-Angestellte angezeigt
Der Mann wurde bei der Innsbrucker Staatsanwaltschaft angezeigt. So wie auch seine ehemaligen Angestellten, die ihr tatsächliches Beschäftigungsverhältnis verschwiegen haben sollen.

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