Englands „Krieg der Spielerfrauen“ ist entschieden. Ein Londoner Gericht hat die Verleumdungsklage von Rebekah Vardy gegen Coleen Rooney abgewiesen. Damit nicht genug: Das Urteil ist eine heftige Niederlage für die Ehefrau von Fußballprofi Jamie Vardy und ein Sieg auf ganzer Linie für die Gattin von Ex-Stürmerstar Wayne Rooney. Denn Richterin Karen Steyn bestätigte in ihrer am Freitag veröffentlichten Entscheidung unterm Strich die Vorwürfe der 36-jährigen Rooney.
Demnach soll die 40 Jahre alte Vardy private Informationen der Boulevardzeitung „Sun“ zugänglich gemacht haben. Es sei „wahrscheinlich“, dass Vardys ehemalige Agentin die Geschichten weitergereicht habe, so Steyn. „Nichtsdestotrotz zeigen die Beweise meiner Meinung nach eindeutig, dass Mrs Vardy von diesem Verhalten wusste und es billigte.“ Sie habe ihre Mitarbeiterin auf Rooneys privates Instagram-Konto verwiesen, ihr Screenshots der Beiträge geschickt und auf Themen aufmerksam gemacht, die für die Klatschpresse interessant sein könnten.
Beweise auf Meeresgrund
Später habe Vardy zudem auf Anfrage von Medien die Geschichten kommentiert. Die Richterin wies darauf hin, dass Vardy eine Zeugenbefragung ihrer Ex-Agentin abgelehnt habe - und deren Handy just dann angeblich zufällig ins Meer fiel, als es zur Beweiserfassung beschlagnahmt werden sollte.
Rooney hatte ihre Anschuldigungen über soziale Netzwerke öffentlich gemacht. Weil die 36-Jährige mit kriminalistischem Spürsinn vorging, um Vardy zu überführen, wurde sie von Medien „Wagatha Christie“ getauft - ein Wortspiel aus der Abkürzung „wags“ des englischen Begriffs für Spielerfrauen und dem Namen der Krimi-Autorin Agatha Christie.








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