Listen überlegen

Tiroler Landtagswahl: Der Wille wäre da, aber …

Tirol
26.07.2022 16:00

Bei der Wahl zum Tiroler Landtag am 25. September treten zwei Parteien fix nicht mehr an. Zwei weitere ringen noch mit der Entscheidung. Einerseits die Liste „Gerechtes Tirol - Die Unbestechlichen“, andererseits die MFG.

Ein Schlag ins Wasser war das Antreten der Family-Partei und auch der Liste Impuls bei der Landtagswahl 2018. Gerade mal 1,62% oder 5184 Wählerstimmen konnten sie auf sich vereinen. Durch ihren Verzicht wird der Pool an Wählerstimmen nicht gerade viel größer. Anders schaut es bei den prognostizierten Verlusten der ÖVP aus. Sollte sie tatsächlich von 44 auf 30 Prozent abrutschen, wären rund 20.000 Wählerstimmen auf dem Markt verfügbar.

Ein großer Teich, in dem kleine Fischer mitangeln wollen.

Antreten der MFG gilt als wahrscheinlich
Zum einen die KPÖ. Diese hat, wie berichtet, ihr Antreten bei der Wahl bestätigt, in der Hoffnung auf Rückenwind aus Graz. Zum zweiten die MFG, die impfkritische Menschen-Freiheit-Grundrechte-Bewegung. Ein Antreten gilt als wahrscheinlich, wenngleich der MFG ihr Hauptthema Impfpflicht inzwischen abhanden gekommen ist.

„Gerechtes Tirol“ entscheidet in Kürze
Mit Listennamen „Gerechtes Tirol - Die Unbestechlichen“ will der Innsbrucker Gemeinderat Gerald Depaoli nun auch im Landtag mitmischen. Eine Million Aufrufe seiner Videos verzeichnet er eigenen Angaben zufolge pro Jahr. Die notwendigen Unterstützungserklärungen - durchschnittlich 79 pro Wahlkreis - seien „machbar“, sagt Depaoli: „Ebenso erfreulich ist es, dass es bereits Zusagen von Abgeordneten des Tiroler Landtages gibt, mit ihrer Unterschrift eine Kandidatur unserer Liste unterstützen zu wollen.“

Eine Entscheidung falle in Kürze.

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