Personalnotstand

Kindergärtnerin erzählt: „Situation ist am Kippen“

Steiermark
22.07.2022 11:00

Eine betroffene Pädagogin aus Graz berichtet, wie sich die Arbeitsbedingungen in den vergangenen Jahren zugespitzt haben. Der Personalnotstand ist so groß wie nie, es drohen ab Herbst Einschränkungen bei den Öffnungszeiten.

„Die Stimmung ist gedrückt.“ So beschreibt Karin Farkas (wie viele andere Betroffene auch) die aktuelle Gemütslage in „ihrer“ GiP-Betreuungseinrichtung. Die Pädagogin leitet die Kinderkrippe und den Kindergarten in der Grazer Grabenstraße - und bekommt hautnah mit, wie sich die Situation im System von Tag zu Tag mehr zuspitzt: „Wir sind 15 Betreuerinnen und Pädagoginnen. Davon werden im Herbst jedoch nur mehr elf da sein.“

Viele Abgänge belasten das Arbeitsklima 
Die Gründe für die Abgänge seien zum einen auf positive Entwicklungen zurückzuführen (Nachwuchs, Weiterbildungen), zum anderen der Flucht in besser entlohnte Jobs geschuldet. „Dadurch, dass es ständig Ausfälle gibt, ist die Situation für alle sehr belastend. Es wäre wichtig, dass jetzt eine finanzielle Aufstockung kommt, damit das Personal bleibt.“

Wenn die Öffnungszeiten der Einrichtungen nun, wie am Donnerstag angekündigt, von zehn auf acht Stunden reduziert werden, sei das „eine Katastrophe“ für viele Familien, die man aber unbedingt unterstützen wolle. Farkas’ Appell an die Politik: „Die Bedingungen in der Arbeit müssen besser werden, bürokratische Hürden gehören weg - die Situation ist bereits am Kippen!“

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