Wovon Politiker im Bund nur träumen können: Die Niederösterreicher sind mit ihrer Landesregierung zufrieden. Das sagt zumindest die blau-gelbe Volkspartei.
Die Politik hat derzeit keinen guten Stand in der Bevölkerung. Woran das liegt, wollte nun die heimische Volkspartei ergründen. Einer eigenen Umfrage nach stellen rund 60 Prozent der Niederösterreicher dem Bund ein schlechtes Zeugnis aus. Im Land sieht es genau anders aus: Hier zeigten sich noch 59 Prozent zufrieden mit der Arbeit auf der Regierungsbank in St. Pölten.
Das liege vor allem am politischen Stil, erklärt VP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner: „Was die Menschen wollen, ist Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg.“ Kritik übte er an Zwischenrufen und anonymen Vorwürfen, die „das politische Klima vergiften“ würden. Zuletzt hatte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner aber selbst mehrmals öffentlich Reformen vom Bund eingefordert.
Wenn es Kritik von unserer Seite gab, dann immer an der gesamten Bundesregierung, nicht nur am Kanzler!
Bernhard Ebner, Landesgeschäftsführer der ÖVP in Niederösterreich
Weniger zufrieden sind die Niederösterreicher indes mit dem geplanten Landtagswahltermin am 29. Jänner. Laut einer Studie der „NÖN“ wird nämlich mehrheitlich ein März-Termin favorisiert.












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